Angepinnt Lange Läufe, kurze Läufe

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  • Lange Läufe, kurze Läufe

    Morganisation schrieb:

    Gibt es hier eine vom Raketenwissenschaftsrat anerkannte Abhandlung in Bezug auf Präzision und Reichweite in Verbindung mit Lauflänge und gezogen oder glatt? Wir drehen uns gerade in der Gruppe im Kreis. Alles nur wilde Gefühle, Mutmaßungen und Halbwissen bei uns.

    Edit: für roundballs

    Liberaptor schrieb:

    @Morganisation Bisher nicht glaube ich, sei so gut und mach dafür ein eigenes Thema auf. :D

    Morganisation schrieb:

    Hab gerade das Gefühl ich werde verarscht :D

    Liberaptor schrieb:

    Diskussion gibts viele dazu, aber keine "vom Raketenwissenschaftsrat anerkannte Abhandlung". :D

    Morganisation schrieb:

    Ich frag anders: kann mir jemand einen Thread zeigen und dem es verglichen und getestet wurde, bitte?!

    V+Krombacher schrieb:

    @Morganisation
    FS in glatten Läufen
    In dem Thread kannst du ja die Recherche mal fortsetzen.

    Liberaptor schrieb:

    Morganisation schrieb:

    Ich frag anders: kann mir jemand einen Thread zeigen und dem es verglichen und getestet wurde, bitte?!
    Hab jetzt selber nichts belastbares gefunden über verschiedene Lauflängen.Scheinbar ist das allgemeiner Konsens, dass ein längerer Lauf bei normaler Tinte in Sachen Streuung (fast) nichts bringt. Irgendwie sieht man zum Beispiel auch nur die Allerwenigsten mit der Front spielen, die bei der EMEK mitgeliefert wird.
    Selbst wenn ein längerer Lauf die Präzision etwas verbessern würde, wäre mir dass die Einbußen in der Mobilität nicht wert (sofern das ein Kriterium ist).

    Morganisation schrieb:

    Wahnsinn, da wird über stehend oder liegend lagern von fs diskutiert. Es werden rührer gebaut.... Aber sowas simples wird kaum beachtet. Wobei ich der Meinung bin, dass das schon ausführlich besprochen wurde. Muss ich Mal genauer suchen oder jemand koppelt das Thema ab und zieht seinen weissen Kittel und die Schutzbrille an.

    der_Cleaner schrieb:

    Ich spiele die EMF mit der normalen Front auf dem Spielfeld (Waldszenario).

    V+Krombacher schrieb:

    Ich bin auch dafür, das man das Thema nochmal gesammelt angehen sollte, am besten auch die Ergebnisse für FS dazu nehmen und dann entweder Im Läufe Thread oder sogar im Einsteiger Thread anpinnen, damit man das auch wieder findet wenn mans mal nachlesen möchte :2cent:
    Würde auch nach Möglichkeit Finanzen oder Gerät für den Empirischen Versuch beitragen. So den sich der Wissenschaftsrat zusammenfindet :)

    RSP schrieb:

    Wäre auch sinnvoll die 684-687 Murmeln zu nutzen, damit Boresize bei glatten sowie gezogenen Läufen passend ist um die aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Die Commander bzw. die Huntsman wären da Kandidat.
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  • Shaft FR mit XL Freak Hülsen + PE Shaft Fronten mit Artlife Shooter, passender Hülse, bei ~260 FPS.

    Habe die PE Schaft Front 14" (nicht original EMF) auf ca. 12 cm Gesamtlänge gekürzt, hat zu keiner Veränderung am Schussbild geführt ist aber logischerweise lautet geworden. Hab die Löcher an der Front versuchshalber vergrößert-aufgebohrt, ohne die Dezibel zu messen ist die EMF vom Gefühl her leiser geworden ohne dass das Schussbild sich verändert hat.

    Gleiches mit einer 16" Shaft Front ausprobiert, keine Veränderungen am Schussbild, dafür noch leiser.

    Ohne Front kann ich es leider nicht ausprobieren, es sei denn wir wollen testen wie weit eine XL Hülse aus dem Lauf geschossen fliegt :D

    Versuch mit dem Original EMF Back (Murmeln fallen durch), lauter und 1,5-2fach vergrößerte Streuung.

    Ich wusste dass ich die halbe Tüte der Paint nicht umsonst auf 15-18 Meter nach Spieltagende mit Front-Lauf-Wechsel geballert hab. Weitere Entfernungen wurden nicht ausprobiert, ist auf den Feldern hier eh die passende Distanz.

    Fazit, Lautstärke variiert, das wars auch schon. Gezogenen Lauf hat bei uns keiner.
  • Das wurde vor gefühlten 100 Jahren, also vor YouTube, mal auf einer mittlerweile nicht mehr existenten Website mit Videos erklärt, war seither für mich logisch. Logischerweise gings um Roundball. Aber die Physik gilt auch bei Phyrst Sike, nur dort kommt noch der Spin dazu, also es ist nicht _genau_ gleich.


    Bei dem Druck, den man für 300 FPS braucht, sind ungefähr 7 Zoll Beschleunigungsstrecke auf der man den Ball führen will. Bei weniger angestrebten FPS, noch weniger. Das ist einfach nur ausrechnen.

    Während der Krafteinwirkung von hinten zwingt man ihn durch den Lauf daher auf gerade Bahn. Kein Ball ist ja perfekt rund, und umso besser man ihn hier stabil im Vergleich zur Krafteinwirkung führt, desto stabiler wird die Bahn.

    Da der Ball danach keine Kraft mehr von hinten erfährt, fliegt er auf seiner so definierten Bahn, und da braucht man nichts mehr stabilisieren.

    Ab jetzt wirkt nur noch Gegenkraft, Reibung und Luftwiderstand, von vorne, der Ball bremst, und Schwerkraft nach unten, der Ball fällt.

    Im Labor: End of Story.


    Aber der Wind!!
    Draußen: Störungen aus allen Richtungen (Wind) existieren. Aber: Die sind Zufall und sind natürlich auch immer relevanter, je geringer der Einfluss der Beschleunigung auf 300 FPS wird. Je weiter weg vom Ende der Beschleunigung, desto mehr potentieller Effekt durch Wind.

    Andersrum: Je näher am Ende der Beschleunigungsstrecke, desto vernachlässigbarer der Wind.

    Also genau da wo man den Lauf länger machen könnte, ist es im Bezug auf Wind am unwichtigsten.

    Daher was RSP sagte/ausprobiert hat: Man merkt keinen Unterschied.
    Wenn der Lauf nicht gerade so lang ist, dass er erst direkt am Ziel endet, dann kann man Wind für die Laufentscheidung ignorieren.

    Ab 7 Zoll erzeugt ein Lauf im Zweifel nur noch mehr Reibung, also noch ne Gegenkraft. Das heißt längerer Lauf hat potentiell als einzigen Effekt: er verkürzt die Flugbahn.

    Präzisionswirkung entfällt ab ca 7 Zoll weil keine Krafteinwirkung mehr nennenswert beeinflusst wird.

    Auf den ersten 7 Zoll kann man durch Freakset evtl minimal besser stabilisieren, für den Preis von Reibung. Daher auch, engeres Freakset = weniger FPS.
    Quelle: Hersteller Freak Barrel System – GOG Paintball

    Aber vor allem entfällt beim Freak aber überflüssiger Luftverbrauch, weil der Ball dadurch möglichst optimaler Stöpsel im Lauf wird und beim Beschleunigen keine Luft vorbeikann.

    Deswegen lohnt sich ein Freak bzw "Borematching" vor allem am Anfang vom Lauf, dahinter praktisch nicht, weil Stabilisierung egal, aber Reibung größer.


    Der kleine Raketenwissenschaftler möchte aus dem Bällebad abgeholt werden.
    Paintball macht heile Welten kaputt
  • Das ist die erste Diskussion um Läufe, in dem niemand eine andere Meinung hat. :rofl:
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  • *spass an

    Also min 24 Zoll aus Einhornhuf gedengelt vom Hochlord @Liberaptor

    alles andere ist Humbuck

    *spass aus
    jede gepustete Wordschwürbelei gibt nur meine subjektive Meinung wieder :2cent:

    Wer quängelt da durch Nacht und Wind, es ist das Stuffz dessen M17 spinnt. Mitglied of the Top Secret Ultimate Special Special Squad the QBS :jump:
  • Die 7 Zoll sind die Hausnummer, an die ich mich erinnere.
    Also bei einer Zolldiskussion halt ich mich raus. "Mein" Punkt war - die Beschleunigungsstrecke ist relevant, was dahinter kommt nicht.

    Wenn mathematisch rauskommt, dass die Beschleunigungsstrecke bei deinen exakten FPS-Anforderungen 7,5 Zoll ist (in Deutschland vermutlich nicht) und raketenwissenschaftliche Messungen ergeben, dass die XL Freak-Länge auch so lang ist - dann wird das vermutlich in Hinsicht auf Stabilisierung "besser" sein.
    Aber es liegt auf der Hand, dass ein längeres Borematching* auch mehr Reibung erzeugt, sprich auch der negative Effekt wird vergrößert, und man muss halt mehr Luft verbrauchen, um auf dieselben FPS zu kommen.

    Da es bei Freak** auch (eigentlich hauptsächlich) um Effizienz geht, macht das evtl dann gar nicht so Sinn, weil es diesbezüglich kontraproduktiv ist.
    Also irgendwo gibts da einen Sweet Spot**, aber es ist immer ein Tradeoff***, der in beide Richtungen vermutlich valide**** sein kann.

    Aus meiner Sicht also irgendwie fruchtlos, weil so minimale Sachen im Realbetrieb dann auch irgendwann wurscht sind.
    Da jetzt theoretisch zu optimieren - halte ich mich ebenfalls raus. Würde jeder in der Zeit Kniebeugen machen, anstatt sowas zu perfektionieren, wäre das Spielniveau höher :D


    *Für die Obersprachmeister: Laufinnenumfangspassungsoptimierung
    ** Wirrkopf
    *** Süßpunkt
    ****Aushandelung!
    ***** zulässig
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  • Pauschal kann man die Frage eh nicht beantworten, weil Markiererart (Ventilöffnungszeit/Dwell[/i]), Kugelgewicht/-größe, gespielte FPS usw. mitreinspielen. Im Endeffekt Wirrkopfsammlung der Wahl rein und fertig.
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  • Wenn der zu hoch ist, wird Luft in den Lauf geblasen, während die Kugel diesen schon verlassen hat. Oder hab ich einen Denkfehler?
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  • @Habakuk sehr gut geschrieben, hab nur zwei Anmerkungen bzw. Ergänzungen. Nur der Vollständigkeit halber.

    Habakuk schrieb:

    Bei dem Druck, den man für 300 FPS braucht, sind ungefähr 7 Zoll Beschleunigungsstrecke auf der man den Ball führen will. Bei weniger angestrebten FPS, noch weniger. Das ist einfach nur ausrechnen
    Das ist das Optimum aus benötigter Luftmenge vs. Reibung. Natürlich bekommt man einen Ball auch mit unter 7" Führungsstrecke auf 300 FPS (siehe TechT iFit Kit), nur dann braucht man mehr Luft und der Schuss wird lauter. Natürlich mit negativem Einfluss auf die Präzision, die aber zu 90% von der Paint ausgeht.


    Habakuk schrieb:

    Auf den ersten 7 Zoll kann man durch Freakset evtl minimal besser stabilisieren, für den Preis von Reibung. Daher auch, engeres Freakset = weniger FPS.Quelle: Hersteller Freak Barrel System – GOG Paintball

    Aber vor allem entfällt beim Freak aber überflüssiger Luftverbrauch, weil der Ball dadurch möglichst optimaler Stöpsel im Lauf wird und beim Beschleunigen keine Luft vorbeikann.

    Deswegen lohnt sich ein Freak bzw "Borematching" vor allem am Anfang vom Lauf, dahinter praktisch nicht, weil Stabilisierung egal, aber Reibung größer.
    Meiner Erfahrung nach lohnt sich dieses "Insert so eng wählen, dass man sie leicht durchpusten kann" nicht. Alle Bälle in der Tüte haben immer minimal andere Druchmesser - der eine sitzt minimal lockerer im Lauf, der andere minimal strammer. Durch die dadurch verschieden stark auftretende Reibung vom Ball im Insert kommt es dann zu relativ hohen FPS Schwankungen. Alternativ gibts noch Folgendes:

    - Underbore (Insert sehr eng), was zu Platzern führen kann (besonders bei Kälte)
    oder
    - leiches Overbore (Ball hat etwas Platz im Insert), was den Luftverbrauch und die Lautstärke etwas erhöht


    cewa schrieb:

    was hat die dwell mit der lauflänge zutun???????????????????????
    Theoretisch, wenn man die Führungsstrecke irre lang machen würde, dann würde die Ventilöffnungszeit eine Rolle spielen. Aber bei so kleinen Führungsstrecken spielt das keine Geige.



    Praktisch sehe ich das so: Der Lauf sollte die richtige, für mich passende Länge haben, durch ausreichend Porting nicht allzu laut und von Innen schön poliert sein. Und kein halbes Kilo wiegen. Underbore für Pumpe, leichtes Overbore für alles andere. Alles andere ist Optik, Marketing oder Wunschdenken.
  • Guten Abend.
    Meine Beobachtung bezüglich Beschleunigung auf 300 fps kann durchaus von der Lauflänge abhängig sein.
    100 Meter Schießstand beim SBG, Schütze mit SAR12 und 20 Zoll Lauf --> 300 fps.
    Wechsel auf 18 Zoll --> ca. 280 fps.
    Nochmal Wechsel auf 16 oder 14 Zoll? ca. 260 fps.
    Alles mit Erst Schlag und Läufe mit Zügen.
    Ich war nur Beobachter, deswegen kann ich zur Präzision nichts sagen.
  • Byron76 schrieb:

    Alles mit Erst Schlag und Läufe mit Zügen.
    Das ist ne eigene Raketenwissenschaft mit 'ner Menge Voodoo gepaart mit selektiver Wahrnehmung, Marketing und Wunschdenken. Würde ich ne "Blindverkostung" von gezogenen Läufen mit Erstschlag machen, könnte ich wahrscheinlich nur Carmatech Läufe (Nemesis und Quake) erkennen - weil bei denen die FSR im Flug eiern/flattern/trudeln. Außerdem sind Carmatechläufe Underbore - da schneiden die 4 Züge wirklich in die Finnen der FSR ein. Meiner Meinung nach 'ne Katastrophe, weil die Finnen der FSR für die Stabilisierung im Flug sorgen. Schneidet man 4 der insgesamt 16 Finnen im Lauf kaputt, kann man sich denken, was das für die Stabilisierung im Flug bedeutet.

    Die Züge sind nur dafür da, die FSR schon im Lauf in die richtige Richtung anzudrehen, damit die sich im Flug schnellstmöglich durch die Eigenrotation stabilisieren. Faustregel ist eine Viertelumdrehung im Lauf. Klappt erstaunlicherweise auch mit leichtem Overbore beim Hammerhead OneShot, aber die Steigung der Züge ist sehr flach, sodass man für die Viertelumdrehung eine Lauflänge von ca. 14" braucht. Bei den Carmatech Läufen sind die Züge viel steiler - zu steil. Hier werden die Erstschläge so stark angedreht, dass sie aufgrund der vorhandenen Luftblase und der nicht 100% durchmischen Füllung das trudeln anfangen (selber Effekt wie in einer ungleich beladenen Zentrifuge).

    FSR in glattläufen klappt aber auch OK, aber die Präzision ist merkbar schlechter. Hier kann es aber passieren, dass der Erstschlag sich im Lauf zu wenig, nicht oder sogar falschrum um die eigen Achse dreht. In dem Fall stabilisiert sich das Projektil erst nach dem Verlassen des Laufes, jedes mal in anderer Stärke. Dass darunter die Präzision leidet, ist offensichtlich.

    Meine Meinung: OneShot 14" und gut is. Alles darunter nutzt den Vorstabilisierungseffekt nicht genug aus, alles darüber ist unnötig. Carmatechläufe liefern weniger Performance für mehr Geld (Stichwort Hype und Marketing).


    Morganisation schrieb:

    Da sich die FPS ja auch Regulieren lassen sagt es aber leider nichts über Präzision und Reichweite im Vergleich länger Lauf/kurzer Lauf
    Ab einer gewissen Qualität der Läufe sind bei den selben FPS sowohl Reichweite und Präzision gleich.
    FSR sind keine Wunderprojektile, nur halbe Paintballs mit Plastikschale und Finnen.