Paintball Basics für Larry #3: Druckluft

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    • Klasse Artikel. HP ist wahrscheinlich auch für viele erfahrene Spieler ein unklares Thema.
      Eine Frage hat sich für mich ergeben:

      Meine Dfender hat einen internen Arbeitsdruck von 200 PSI. Ich könnte also einen SLP oder LP Regulator auf der Flasche verwenden. Aber hätte das überhaupt irgendeinen Effekt bezüglich der Effizienz?
    • Das hab ich versucht zu erklären. :D

      Je näher der reg an den betriebsdruck kommt, desto effizienter. Alles was er unnötigerweise an Druck durchlässt, macht nur Lautstärke und zuviel entweichende luft.
      Paintball macht heile Welten kaputt
    • Habakuk schrieb:

      Das hab ich versucht zu erklären. :D

      Je näher der reg an den betriebsdruck kommt, desto effizienter. Alles was er unnötigerweise an Druck durchlässt, macht nur Lautstärke und zuviel entweichende luft.
      Was? Dafür hat man nen Regulator im Markierer.

      Außerdem kenne ich als Faustregel "Doppelter Arbeitsdruck der Kanone an der Flasche" um bei schneller Schussfolge trotzdem den nötigen Druck schnell bereit zu stellen.
    • Larry schrieb:

      Hier liest man zum Beispiel: TÜV1 / 2014/06 (und dann kommt noch ein Pi). Das bedeutet die “Erstzulassung”, also ab wann die zehn Jahre (bei Aluflaschen) gezählt werden.
      Diese Flasche muss also 2024 nachge-TÜVt werden.
      Und wo kann man den TÜV machen lassen? Typischerweise kann diese Auskunft ein Paintball- oder ein Tauchgeschäft geben. Flasche mitnehmen und freundlich fragen.
      Naja so ganz stimmt das zwar nicht, da eine Privatperson für die Verwendung eines Druckbehälters weder PI noch TÜV benötigt.
      Maximal für den Transport eines gefüllten Behälters ein PI. Aber auch da für privat kein TÜV notwendig.

      Was der Feldbetreiber auf seinem Feld zulässt steht auf einem anderen Blatt und ob es Klug ist auch.
      Sei nicht wie Larry und mach nen TÜV drauf.

      Btw. Alu waren glaub 15 Jahre, danach kein TÜV mehr möglich.
      Composite 3 x 5 Jahre, also max. auch 15 Jahre und kann 2 x nachgetüvt werden.

      (kann mich da auch täuschen)
      Ich war solange Atheist bis ich merkte, dass ich einer der Götter bin.
    • Hast du recht, hinter der Flasche gibt's nochmal nen reg.
      Aber trotzdem liegt an dem dann da ja mehr Luft an.

      Klassischer test: TGR, also blowback, flaschenreg hochdrehen, fps gehen hoch und auch an der Lautstärke kann man es definitiv merken.

      Die genauen Verhältnisse habe ich aber jetzt nicht korrekt wiedergegeben, da muss natürlich noch Puffer rein, wie du sagst.
      Paintball macht heile Welten kaputt
    • Relaxo schrieb:

      Habakuk schrieb:

      Das hab ich versucht zu erklären. :D

      Je näher der reg an den betriebsdruck kommt, desto effizienter. Alles was er unnötigerweise an Druck durchlässt, macht nur Lautstärke und zuviel entweichende luft.
      Was? Dafür hat man nen Regulator im Markierer.
      Wo hätte denn eine 98er, A5, Trracer oder TGR einen Reg im Markierer? Die laufen mit dem Druck der aus der Flasche kommt.
      Panzerlandeplätze dürfen nicht verdichtet sein.

      => Speck Ops Blog
    • Liberaptor schrieb:

      Relaxo schrieb:

      Habakuk schrieb:

      Das hab ich versucht zu erklären. :D

      Je näher der reg an den betriebsdruck kommt, desto effizienter. Alles was er unnötigerweise an Druck durchlässt, macht nur Lautstärke und zuviel entweichende luft.
      Was? Dafür hat man nen Regulator im Markierer.
      Wo hätte denn eine 98er, A5, Trracer oder TGR einen Reg im Markierer? Die laufen mit dem Druck der aus der Flasche kommt.
      Okay, überredet, die Kanonen laufen über begrenzten Durchfluss bzw Federvorspannung und dadurch die Ventilöffnungszeit. Aber bspw die erwähnte Dfender, Emek, jegliche elektrischen Markierer etc haben einen. Und da kann es eben (Grade bei elektrischen Kanonen) zum Fps-Abfall kommen bei zu wenig "Nachdruck" vom Flaschenregulator.
    • @Relaxo jup, sehe ich auch so.

      Was die FPS-Konsistenz betrifft hat der Druck der am Flaschen-Reg anliegt aber angeblich auch nen Effekt.

      Konnte es selber nie testen, aber angeblich sollte bei einem zu hohen Eingangsdruck der verbaute HP-Reg im Markierer zu höheren Schwankungen neigen. Somit ist es ideal nen Ausgangsdruck am Flaschenreg zu wählen der nicht zu niedrig ist (wegen dem bereits genannten FPS-Abfall) und auch nicht zu hoch ist (wegen der FPS-Konsistenz). Also wie du vorher gesagt hast „doppelter Arbeitsdruck der Kanone an der Flasche“ (aber halt auch nicht ewig viel mehr). Somit wär n SHP Reg an ner Dye DAM oder MG100 auch nicht das gelbe vom Ei (theoretisch).

      Alles bezogen auf Markierer mit internem Reg.
    • mM:

      im Magfedbereich kann man den flaschendruck entspannt auf das minimum für den markierer senken. ich spiele meine m17 mit 450psi. die feuerraten sind einfach viel zu niedrig
      nen e pneumat mit 20 bps und 200psi arbeitsdruck würde ich aber keinen SLP mit 250 spendieren.

      zudem bietet sich nen ninja V2 bei hohen feuerraten an. im magfedbereich ebenfals zu vernachlässigen

      für weitere infos, siehe video und drive anhang

      im anhang sieht man auch ganz interessant wie sich der druck bei fallenden flaschendruck verhält (der ausgangsdruck fällt nochmal um rund 50 psi für die lesefaulen)
    • Sehr gut Freunde, danke für das Feedback.
      Der hier tagende Raketenwissenschaftsrat ist schon auch so ein bisschen als Korrektiv eingeplant, jemand wird hier schon merken wenn was nicht stimmt. Dann ruhig melden. :D
      Ich habe mindestens 5-10 Jahre meiner aktiven Zeit keine Ahnung von manchem Kram in den Larry Artikeln gehabt. Und woher auch?
      Das steht ja nur in irgendwelchen Foren. Ziel ist eigentlich nur, andere Leute (die evtl auch mit dem Konzept eines Forums nix anfangen können) da früher etwas weiter nach vorne zu bringen, wenn sie echt keinen Plan von gar nix haben. "Ach es gibt F-Stempel?"
      Wir haben als Team auch dauernd mit solchen Kollegen zu tun, und irgendwann rechnet sich die investierte Zeit :D

      Groben Scheiß will ich da natürlich nicht verzapfen.

      Daher auch folgende Anmerkungen:

      Hab die Druckzahl bei der EMEK angepasst, Betriebsdruck hat nicht gestimmt, das sind nur <160 PSI, danke Quelle.
      Weswegen der SLP mit (korrekt, @Jonny3069) 300PSI da dann aber durchaus passt (was ich selbst bestätigen ann)

      Mit ein bisschen Zeit lese ich dann auch Postings ordentlich. Dfender Innenleben ist natürlich was anderes als TGR, in der nur ein Ventil ist, kein Regulator. Das heißt ich nehme alles zur Dfender zurück!

      Habe mich bewusst gehütet in dem Artikel zu viel über Markierer Innenleben zu sagen, das ist einfach nicht über einen Kamm zu scheren und vllt auch Overkill für die besagte Zielgruppe.
      Wer da mal Lust hat, einen ordentlichen Artikel ("Markierertypen") mit zu verfassen, haut mich an. Ich bin bei Spoolern etc. schlicht raus.
      Blowback geht grad noch, und für die Magfreds reicht das ja zum Glück überwiegend noch (und Larries erst recht) :D

      Zum TÜV @TITO0815: Gut möglich, dass man am Ende als Privatperson keinen TÜV braucht. Will ich gar nicht bewerten.
      Würde ich das einem Neuling mit auf den Weg geben? Sicher nicht. Ich würds auch selbst nicht drauf ankommen lassen. Am Ende soll der Larry mal nen Experten fragen (Tauchshop etc.). Mir auch egal ob das dann 50 € umsonst ausgegeben sind, solange nix explodiert.
      Der Gedanke hinter dem Artikel ist halt, wie du sagst - Sei nicht wie Larry und mach nen TÜV drauf.


      In diesem Sinne: Hosianna in der Höh'!
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    • @Habakuk die Dfender hat den Reg direkt im Asa. Da wird bereits runtergeregelt.
      Als Fazitantwort auf meine Frage fasse ich zusammen, dass es bei der Defender im Prinzip keine Rolle spielt, wenn ich einen "normalen" Regulator auf der Flasche habe?! Ich kann aber durch den geringen Arbeitsdruck des Markierers mehr von der Flaschenfüllung nutzen (Markierer schießt noch bei 400 PSI in der Flasche während der Blowback schon bei 1000 PSI Flaschendruck abspackt).